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06. Februar 2012
DRK Bereitschaft Lenninger Tal

Projekte 

Helfer vor Ort

Im März 1999 wurde in unserem Verbandsgebiet flächendeckend das "First Responder System" eingeführt. First Responder oder auch ehrenamtlich tätige Helfer vor Ort haben die Aufgabe, bei Bedarf die Zeit zwischen der Alarmierung bei einem Notfall und dem Eintreffen des Rettungsdienstes, das sogenannte "Freie Intervall" zu überbrücken.

Die Erfahrung im Bereich der Notfallversorgung zeigt, daß die Lanzeitüberlebensrate von Notfallpatienten erheblich verbessert wird, wenn die Erste Hilfe bzw. die erweiterte Erste Hilfe vor Ort rechtzeitig einsetzt.

Aus diesem Grund werden die "Helfer vor Ort" bei Bedarf von der DRK Rettungsleitstelle paralell zum Rettungsdienst über Funkmelder zu Hilfe gerufen.
Es sollte jedoch jedem klar sein, daß die Helfer vor Ort auf keinen Fall den Rettungsdienst ersetzen, sondern nur den "Freien Intervall" bis zum Eintreffen der Notärzte und Rettungsassistenten überbrücken.

Die Bereitschaft beteiligt sich ebenfalls an diesem Programm, wobei wir diese Art von "Helfer vor Ort" bereits schon seit 20 Jahren im Rahmen unserer Tälesrettung betreiben. Mit der Einführung auf Verbandsebene wurden nun die Bereiche neu geregelt und die Alarmierung über die Leitstelle gesichert.

 
Für das Lenninger Tal ergibt sich nun folgende Erst-Helfer Situtation:
 

"Helfer vor Ort" für Owen und Brucken:
  • 3 Helferinnen und Helfer
"Helfer vor Ort" für Unterlenningen, Oberlenningen, Schlattstall, Gutenberg und Schopfloch:
  • 4 Helferinnen und Helfer
"Helfer vor Ort" für Hochwang und Erkenbrechtsweiler:
  • 4 Helferinnen und Helfer.
 
Wie man sieht findet auch hier das "Abenteuer Menschlichkeit" life statt. Mitstreiter in dieser Angelegenheit sind jederzeit willkommen.

bisherige Einsätze...

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Frühdefibrillation

Unser Kampf gegen den plötzlichen Herztod - Minuten entscheiden

Seit nunmehr bereits zwei Jahren besteht das flächendeckende und bestens bewährte First-Responder-System. Diese System möchten wir gerne um den Baustein "Frühdefibrillation" erweitern und somit die Überlebenschance der Betroffenen verbessern.

Die Situation - Frau A., 48 Jahre alt greift sich plötzlich an die Brust, weil sie einen heftigen Schmerz empfindet und fällt im nächsten Moment zu Boden. Der nach zehn Minuten eintreffende Notarzt und Rettungsdienst kommen zu spät.
Diagnose: Plötzlicher Herztod, ausgelöst durch Kammerflimmern. Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache außerhalb von Krankenhäusern. Er führt 12-mal häufiger zum Tode als Verkehrsunfälle.

Bisher konnten die Betroffenen nur durch sofort einsetzende Wiederbelebung durch Laien (Ersthelfer) und einer, durch den Arzt durchgeführten Defibrillation (therapeutischer Stromstoß) gerettet werden. Eine neue medizintechnische Entwicklung, der halbautomatische Defibrillator kann in der Hand der geschulten Einsatzkraft sehr früh lebensrettend eingesetzt werden. Aus diesem Grund unterziehen sich unsere First Responder bereits seit Januar einer entsprechenden Ausbildung, in der die Handhabung sehr intensiv geschult wird.

Die Bereitschaft möchte dieses System auch in Ihrem Einzugsgebiet möglichst flächendeckend einführen. Bei einem Gerätepreis von ca. 7.500.-DM stoßen wir jedoch sehr schnell an unser finanziellen Grenzen. Sofern unser Wunsch nach schneller Hilfe eine entsprechende finanzielle Unterstützung findet, wird es uns möglich sein, diese lebensrettende Idee zu verwirklichen.

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Katastrophenschutz

Alle aktiven Helferinnen und Helfer des Roten Kreuzes sind im Zivil- und Katastrophenschutz tätig. Wenn Menschen in Not geraten, werden unsere Kameradinnen und Kameraden tätig. Für diesen Zweck hat das Rote Kreuz multifunktionale Einsatzeinheiten geschaffen.

Diese Einsatzeinheiten (EE) sind in der Lage, bei Schadensereignissen jeder Größenordnung schnell und flexibel - abgestimmt auf die bereits bestehenden Strukturen des Rettungsdienstes und der Feuerwehren - den betroffenen Menschen gezielt zu helfen.

Eine Einsatzeinheit gehören 30 Helferinnen und Helfer an. Sie besteht aus einem Führungstrupp (4 Pers.), einer Sanitätsgruppe (9 Pers.), einer Betreuungsgruppe (13 Pers.) und einer Gruppe Technik und Sicherheit (4 Pers.).

Unsere Bereitschaft ist in den Einsatzeinheiten 6A und 6B des Landkreises Esslingen eingebunden und stellt dort eine Betreuungsgruppe.

Die Betreuungsgruppe leistet den Betroffenen überall dort Hilfe, wo sie sich aufgrund der Situation aus eigenem Vermögen nicht selbst helfen können.
Sie betreut und versorgt hilfebedürftige Menschen mit lebensnotwendigen Versorgungsgütern, sorgt für Verpflegung und vorläufige, vorübergehende Unterbringung von Betroffenen und sichert deren soziale Belange.

Unsere Aufgabe innerhalb dieser Betreuungsgruppe beschränkt sich auf den Bereich Unterkunft. Alle Helferinnen und Helfer erhalten eine entsprechende Ausbildung.

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